Linda Müller ist in Durrës aufgewachsen, der größten Hafenstadt Albaniens. Wenn sie als Kind aus dem Fenster schaute, sah sie die Adria. Die Sehsucht nach dem Meer wird immer in ihr bleiben, aber sie hat in Halberstadt ihr Glück gefunden.

Im Halberstädter Tiergarten könnte es ein Willkommen und Abschied in den Gehegen geben, um die Anlagen moderner zu gestalten. Tiergartenleiter David Neubert hat große Pläne.

Wenn Kinder flügge werden, ist das für sie und die Eltern ein einschneidender Schritt. Die Halberstädter Abiturientin Henriette Loose hat das Hotel Mama verlassen und verwirklicht ihre Träume an den Ufern einer Insel im Golf von Thailand. Eine Zwiesprache zwischen der 20-Jährigen und ihrem Vater Jörg.

Die Frühförderung des Cecilienstifts hat bald einen neuen Mitarbeiter: Er hat braune Augen, weiß-braunes Fell, vier Beine und ist kuschelweich. Simon macht seit einem Jahr eine Ausbildung zum Therapiebegleithund. Er hilft Kindern, etwas Neues zu lernen. Im Januar ist seine Abschlussprüfung.

Halberstadt erlebt die Weltpremiere eines US-Politthrillers. „Heritage – Ein dunkles Erbe” wurde unter anderem im alten Hallenbad und im Huy gedreht. Der ehemalige Käko-Austauschschüler William von Tagen hat mehr als vier Jahre an dem Film gearbeitet. Im Interview verrät der 30-jährige Amerikaner, warum es ihn immer wieder nach Halberstadt zieht.

Wenn ein Mensch stirbt oder in ein Heim ziehen muss, hinterlässt er eine Wohnung voller Erinnerungen. Die wenigsten Angehörigen ertragen es, das, was vom Leben übrig bleibt, alleine auszuräumen. Christian Voigt und seine Mitarbeiter übernehmen Haushaltsauflösungen. Keine leichte Aufgabe.

Der Tubist Bruno Uetz steht selten im Mittelpunkt. Im Dienst des Orchesters ist er meist unsichtbar, hinter Trompeten, Posaunen und einem goldenen Tuba-Blechlabyrinth verborgen. Er ist ein stiller Held – und dabei mächtig laut.

40 Jahre Orgelbau Hüfken, das klingt – bei über 1000 Jahren Halberstädter Orgelbautradition – nach wenig. Und doch gehört unendlich viel Überzeugung, Tatkraft, Sachverstand, Zähigkeit und Vertrauen dazu, diese Tradition in die Zukunft zu tragen.

Die Wege zu einem erfüllten, glücklichen Leben sind selten geradlinig und vorhersehbar. Man muss nicht immer mit Haut und Haar in eine hektisch pulsierende Welt eintauchen, um glücklich zu sein. Häufig bietet ein Lebensentwurf abseits des Mainstreams unerwartete Perspektiven und Glücksmomente.

Wenn ein Lehrer in den Ruhestand geht, ist das für Schüler manchmal ein Grund, erleichtert aufzuatmen oder gar leise zu jubeln. Bei Burghardt Knobbe wird es wohl eher Abschiedstränen geben, denn wenn der Sport- und Geschichtslehrer zum Schuljahresende das Käthe-Kollwitz-Gymnasium verlässt, geht ein Lehrer, der eine besondere Verbindung zu seinen Schülern hatte.

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