Martini 09/2017

Wo laufen Sie denn?

Dr. Detlev Hoffmann ist ein Phänomen. Statt sich zur Ruhe zu setzen, startet der 74-Jährige nochmal komplett neu durch. Der Augenarzt kann einfach nicht ohne seine Arbeit leben, deshalb hat sich der gebürtige Hallenser für einen Neustart in Halberstadt entschieden.  

Der Sternenmeister

Vor 25 Jahren wurde das Planetarium auf der heutigen Spiegel-Schule eröffnet. Es war das erste Planetarium, das nach der Wende in den neuen Bundesländern gebaut wurde. Bis dahin war es eine lange Geschichte. An der Ostsee in den 1960-er Jahren fing alles an.



Martini 08/2017

Ich bin ein Arbeitsmensch

Dr. Detlev Hoffmann ist ein Phänomen. Statt sich zur Ruhe zu setzen, startet der 74-Jährige nochmal komplett neu durch. Der Augenarzt kann einfach nicht ohne seine Arbeit leben, deshalb hat sich der gebürtige Hallenser für einen Neustart in Halberstadt entschieden. 

 

Der gläserne Schüler

Wer schwänzt, der bekommt einen Eintrag ins Klassenbuch. So war es früher. Doch das Käthe-Kollwitz-Gymnasium hat technisch aufgerüstet: Die Schule nutzt ein elektronisches Klassenbuch. Das Schwänzen oder die Sechs in Mathe lassen sich nun nicht mehr geheim halten. 



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Martini 07/2017

Die Kneiper ziehen an den Strand

Ein kleines Team von zehn jungen Leuten hält Halberstadts einzige Studentenkneipe am Laufen. Am 1. Juli wird aus dem „Canapé“ wieder ein Strandlokal: Die Kneiper veranstalten ihre große Beach Party am See.

Ausgerechnet Mahndorf

Die beiden – sie ist Drehbuchautorin, er Filmproduzent – haben hier auf dem Land, vor den Toren Halberstadts, ihren Ruhepol gefunden. Sie sind sich einig und sagen: „Hier wollen wir nicht mehr weg.“



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Martini 06/2017

Des Müllers Lust …

Dr. Ulrich Heucke hat viel zu tun. Das Wartezimmer der allgemeinmedizinische Praxis ist voll, die Wassermühle in Klein Quenstedt ein zeitraubendes Hobby. Der 49-Jährige macht die Dinge nicht gern halbherzig.

Der Süchtige

Thomas Oppermann kann es nicht lassen. Vor 25 Jahren hat er sich selbstständig gemacht. Seit dem kauft  er ruinierte Fachwerkhäuser und macht sie zu Schmuckstücken. Jetzt ist der Kunsthof dran.



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Martini 05/2017

„Besser wird's nicht“

Willst du für immer zurück? Wirst du hier bleiben? Diese Fragen hört Ilka Leukefeld dieser Tage oft. 25 Jahre lang hat die Halberstädterin mit ihrer Familie in London gelebt und dort gearbeitet. Nun zieht es sie zurück in die Heimat. Am 30. April wird sie ihre Ausstellung im Burchardikloster eröffnen.

Fußballfieber

Seit 30 Jahren trainiert Reinhard Franz in Langenstein den Fußballnachwuchs. Er fiebert mit den kleinen Kickern mit und versucht, ihnen nicht nur beizubringen, wie man Tore schießt. Als Trainer will er seinen Schützlingen auch Werte wie Respekt und Teamgeist mit auf den Weg geben.



Martini 04/2017

Geliebte Platte

Plattenbauten haben eigentlich alles andere als ein gutes Image. Betonklötze, alles grau, denkt man. Doch tatsächlich sind viele Plattenbauten heute sehr gut saniert. Acht Mieter aus Halberstadt erzählen, warum sie die Platte lieben. 

 

Die Bastelmaus

Schleifenbänder, Filzwolle, Hochzeitsdekoration, Perlen, Flies, Malfarben und Unmengen kleiner Figuren finden sich in den Regalen. So mancher Kunde fragt sich vielleicht, ob man von so einem Geschäft hier leben kann. Kann man? Evelyne Tornow lächelt.



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Martini 03/2017

Highspeed auf zwanzig Pfoten

Carolin Reinitz, wagt sich für eine Reportage in den klirrend kalten Wald. Von den Schlittenhunden der Familie Galisch lässt sie sich durch den Huy ziehen.

 

Schatz oder Schätzchen?

Neue Sachen haben keine Schrammen, aber oft auch keinen Charme. Jan Kaiser haben es genau deshalb die alten Dinge angetan. In seinem Geschäft „Ajak Nostalgie“.

 



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Martini 02/2017

Lieber Bischof sein

Enno Bommel tritt am Amtsgericht Halberstadt die Nachfolge von Direktor Frithjof Büttner an. Er freut sich: „Hier gibt es noch echte Säle zum Verhandeln.“

 

Alles auf Anfang

Jutta Schumann wagt den Neuanfang. Die 60-jährige Leipzigerin lebt seit einem halben Jahr in Halberstadt. Sie hat eine neue Heimat und eine wichtige Aufgabe gefunden.

 



Martini 01/2017

Leise Architektur

Es ist ein städtebauliches Filetstück. In Halberstadt gibt es davon nicht mehr viele. Nach dem Abriss von 150 Plattenbau-Wohnungen ist in der Kühlinger Straße eine leere Fläche entstanden. Die HaWoGe wird sie wieder bebauen. Das ist nicht nur architektonisch eine Herausforderung.

Auf der Suche

Sie zieht die Blicke auf sich. Das Kopftuch ist in Deutschland etwas Fremdes. Sie trägt es ihres Glaubens wegen. Dabei ist Christina Hanani in Halle geboren und in Halberstadt in einer christlichen Familie aufgewachsen und konfirmiert. Ihre Eltern haben keinen Migrationshintergrund.



Martini 12/2016

Mit Liebe und Streuseln

Aus Hamburg ist Diana Stitz nach Emersleben gezogen.
„Ein Kulturschock“, gibt sie lachend zu. In der Voigtei in Halberstadt hat sie vor vier Wochen ihr Geschäft „Cupcakes & Cake Pops & more“ eröffnet.

Mit Mut und Knobi

Der Halberstädter Ismet Kara ist ein mutiger Typ. Seit 2007 ist der Kurde Geschäftsführer des Imbisses „Mac Döner“. Heute streitet er vor Gericht mit „McDonalds“, der Burger-Riese will ihm den Namen „Mac Döner“ verbieten.



Martini 11/2016

Nur noch kurz die Welt retten

Das Gymnasium Martineum feierteein Doppeljubiläum. Der Reformator veränderte mit seinen Thesen einst die Welt. Was würden junge Martineer heute verbessern? Eine Umfrage.

„Es geht nicht um Garagengold“

Zwei Halberstädter haben einen V8-Rennwagen nach historischen Vorbildern gebaut. Die Begegnung mit dem „Autosaurier“ und seinen beiden nicht weniger eindrucksvollen Schöpfern.



Martini 10/2016

Mein Herz schlägt für Halberstadt

Horst Sickmüller liebt seine Stadt. Er schlüpft für Stadtführungen gern ins Bischof-Buko-Kostüm und wird nicht müde, seine Heimatliebe voller Enthusiasmus weiterzutragen. 

Das Signal steht auf Grün

In einer alten Dampflok, die einst zwischen Halberstadt und Thale hin- und herschnaufte,  hat sich ein Ehepaar aus dem Rheinland einen Lebenstraum erfüllt.



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Martini 09/2016

Die Kurve kriegen

Was um alles in der Welt soll mir das denn bringen? Diese Frage stellten sich anfangs die meisten Teilnehmer der Maßnahme „Ansichtssache“. Das Projekt will jungen Arbeitslosen helfen, endlich Fuß zu fassen. 

Einfach zuhören

Die Angriffe der Mitschüler, der Zoff mit den Eltern, die Angst vor einer Schwangerschaft, die Selbstmord-Drohung der Freundin – die Gründe dafür, warum Kinder und Jugendliche die „Nummer gegen Kummer“ wählen.