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Warum tue ich mir das an? Diese Frage schwirrte mir den ganzen Tag im Kopf herum. Bei jedem Schritt. Was ich gemacht habe? Ich bin von Halberstadt bis auf den Brocken gelaufen. Ja, zu Fuß. Mit einer Handvoll Lehrern und 32 anderen Schülern des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, von denen die wenigsten wussten, worauf sie sich da eingelassen hatten.

Weit über 40 Jahre war das „Geschäft” der Halberstädter sein Geschäft. Nun ist Udo Fuhrmeister, der Meister der Halberstädter Unterwelt und der Hexenkessel des Klärwerkes am Bullerberg, in den Ruhestand gegangen.

Von den medizinischen Instrumenten wechselte die Halberstädter Ärztin Dr. Carmen Presch in ihrem Ruhestand zur Königin der Instrumente. Die fordert sie jetzt stärker als gedacht, auch wenn sie selbst nicht Orgel spielen kann.

Es gibt Dinge, die sollte man mindestens einmal im Leben tun. Für den Harzer gehört mindestens eine Brockenbesteigung dazu. Dass der höchste Berg im Norden Deutschlands aber auch zu einer sportlichen Leidenschaft werden kann, beweist Kay Brehsan.

Wenn am 11. August in der Zuckerfabrik die ersten Szenen von „Nur ein Augenblick“ über die Leinwand flimmern, wird eine Zuschauerin besonders angespannt sein: Randa Chahoud. Sie ist Drehbuchautorin und Regisseurin des Kinofilms, der ausgerechnet in Halberstadt seine Deutschlandpremiere feiert, denn hier lebt die 44-Jährige mit ihrer Familie.

Der Halberstädter Peter Brodowski hat eine Covid-19-Erkrankung überlebt. Wochenlang haben die Ärzte und Pfleger um ihn gekämpft, während seine Familie wie in Schockstarre verharrte und zwischen Hoffnung und Verzweiflung hin- und hergerissen war. Sie versuchten, sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Jetzt können sie aufatmen.

In Halberstadt ist der Mann eine Institution, fast schon ein Original. Seit 28 Jahren bereichert er mit seinem „Restaurant Peking“ die lokale Gastronomie und ist zugleich als Freund aus der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Man sagt, Altwerden ist nichts für Feiglinge. Aber wie fühlt es sich an? Welche Gedanken treiben alte Menschen um? Was macht sie traurig oder glücklich, wenn sie über ihr Leben nachdenken? Und: Was können wir Jüngeren von den Alten lernen? Für die Serie „Späte Jahre“ hat MARTINI den Halberstädter Bernhard Schnitzer besucht. Er ist 100 Jahre alt.

Linda Müller ist in Durrës aufgewachsen, der größten Hafenstadt Albaniens. Wenn sie als Kind aus dem Fenster schaute, sah sie die Adria. Die Sehsucht nach dem Meer wird immer in ihr bleiben, aber sie hat in Halberstadt ihr Glück gefunden.

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